
| Kriterium | Gute Ausgangslage | Genauer prüfen |
|---|---|---|
| Badtypen | wenige wiederkehrende Grundtypen mit klaren Varianten | viele individuelle Zimmer- und Badausprägungen |
| Planungsstand | Zimmermaße, Leitungsbereiche und Ausstattung stehen vor der Bestellung fest | Layout und Marken-/Ausstattungsentscheidungen ändern sich spät |
| Einbringung | Öffnungen, Kran und Einbautermine werden vor dem Bau eingeplant | Einbringung wird erst nach Fassaden-/Innenausbauplanung betrachtet |
| Betreiberstandard | Zimmerausstattung und Anforderungen an die Wartung sind festgelegt | Musterzimmer und Betreiberfreigaben kommen erst nach Serienstart |
Was im Hotelprojekt früh feststehen sollte
Hotelprojekte verbinden Wiederholung mit hohen Anforderungen an sichtbare Oberflächen, Betreiberstandards und Terminsteuerung. Das macht ein früh abgestimmtes Musterbad und klare Freigaben besonders wichtig: Ein Fehler, der in einem Einzelbad klein wäre, kann sich in einer Serie vervielfachen.
Zimmerstandard
Ein festgelegter Zimmerstandard macht Angebote und Musterbäder vergleichbar.
Badtypen
Gleiche Grundrisse können als ein Badtyp geplant werden; Sonderbäder erhalten eigene Mengen.
Musterbad
Am Musterbad sehen Sie, ob Gäste es gut nutzen können und ob Reinigung und Wartung praktikabel sind.
Freigabe
Eine schriftlich bestätigte Ausstattung hilft, spätere Abweichungen zu vermeiden.
Einbringung
Der Liefertermin muss zu den Öffnungen im Gebäude und zum verfügbaren Kran passen.
Übergabe
Sie erhalten die vereinbarten Prüfunterlagen und eine Liste noch offener Arbeiten.
Neubau und Bestand nicht vermischen
Im Neubau kann die Einbringung häufig früh in Tragwerk und Fassade eingeplant werden. Im Bestand bestimmen dagegen vorhandene Öffnungen, Tragfähigkeit, Verkehrswege und laufender Betrieb die Machbarkeit. Dieselben Modulmaße kann deshalb in zwei Hotels völlig unterschiedliche Logistikkosten und Risiken erzeugen.
Prüfen Sie als Nächstes dieSerieneignung und dietechnischen Schnittstellen.