
| Kriterium | Gute Ausgangslage | Genauer prüfen |
|---|---|---|
| Nutzeranforderung | Bewegungs-, Assistenz- und Betreiberanforderungen je Typ sind dokumentiert | Standardbad wird erst spät an Pflege-/Assistenzbedarf angepasst |
| Barrierefreiheit | Maße, Grundrisse und Ausstattung berücksichtigen den benötigten Bewegungsraum | Bewegungsflächen werden nachträglich in fixierte Modulmaße gepresst |
| Hygiene / Reinigung | Materialien und Details sind mit Betreiber-/Hygienekonzept abgestimmt | Entscheidung nur nach Wohn-/Hoteloptik |
| Wartung | kritische Installationen bleiben zugänglich und Ersatzteile planbar | Servicezugang wird erst nach Serienfreigabe bewertet |
Standard-, barrierefreie und Assistenztypen früh festlegen
Planen Sie eigene Grundrisse für Standardbäder, barrierefreie Bäder und Bäder mit Platz für eine unterstützende Person. Legen Sie für jeden Typ die Stückzahl, Ausstattung und Anschlüsse fest, bevor der Hersteller produziert.
Musterbad gemeinsam mit Betreiber und Fachplanung prüfen
Prüfen Sie am Musterbad mit Betreiber und Fachplanern, ob Bewohner und Pflegekräfte genug Platz haben. Testen Sie auch Reinigung, erreichbare Bedienelemente und den Zugang für Reparaturen.
Woher die Informationen stammen
Quellen zum Weiterlesen
- DIN Media: DIN 18040-2:2011-09 – Barrierefreies Bauen, Wohnungen
- Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt): Das deutsche Regelungssystem für Bauprodukte und BauartenErläutert unter anderem, dass die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands maßgeblich sind.
- Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: Trinkwasserverordnung (TrinkwV)