Robustes Fertigbad-Modul für seriellen mehrgeschossigen Wohnungsbau
Illustrative Darstellung eines möglichen Fertigbads im Wohnungsbau; kein konkretes Referenzprojekt.
KriteriumGute AusgangslageGenauer prüfen
Grundrisstypenwiederkehrende Wohnungs- und Badtypenhohe Individualisierung je Einheit
BarrierefreiheitAnforderungen je Typ früh in den Badgrundrissen berücksichtigtbarrierefreie Varianten werden erst nach Serienplanung ergänzt
SchallschutzGebäude- und Moduldetails werden gemeinsam betrachtetnur Produktdaten des Moduls werden ohne Gebäudekontext bewertet
HaustechnikSchächte und Übergabepunkte wiederholen sichAnschlusslagen variieren von Einheit zu Einheit

Wenige gut definierte Badtypen verbessern die Wirtschaftlichkeit

Ein Wohngebäude kann hundert Bäder enthalten und trotzdem nur begrenzt serienfähig sein, wenn jedes Bad andere Maße, Schächte oder Ausstattungsentscheidungen erhält. Für eine Serie zählt deshalb, wie oft derselbe Grundriss mit denselben Anschlüssen vorkommt.

Barrierefreie und rollstuhlgerechte Varianten sollten nicht als späte Sonderlösung behandelt werden. Sie sollten von Anfang an als eigene Badtypen eingeplant werden und müssen mit Tür, Bewegungsflächen, Sanitärobjekten und Installationen abgestimmt werden.

Trinkwasser muss mit dem Gesamtgebäude abgestimmt werden

Die Trinkwasserverordnung enthält Anforderungen an Planung, Errichtung, Instandhaltung und Betrieb von Wasserversorgungsanlagen. Ein vorgefertigtes Bad verschiebt Leitungsanteile in das Werk, ändert aber nichts daran, dass die gesamte Wasserversorgung gemeinsam geplant und vor der Nutzung geprüft werden muss.

Ihr nächster Schritt

Wie gut passt ein Fertigbad zu Ihrem Projekt?

Beantworten Sie einige Fragen zu Ihrem Bauvorhaben. Der Check zeigt, was für Fertigbäder spricht und was Sie noch klären sollten. Sie sehen das Ergebnis ohne Kontaktdaten; eine Anfrage ist freiwillig.

Woher die Informationen stammen

Quellen zum Weiterlesen

  1. DIN Media: DIN 18040-2:2011-09 – Barrierefreies Bauen, Wohnungen
  2. DIN Media: DIN 4109-1:2018-01 – Schallschutz im Hochbau
  3. DIN Media: DIN 4109-1:2026-09 – Norm-EntwurfDieser Entwurf zeigt geplante Änderungen. Er ist noch keine verabschiedete Normausgabe.
  4. Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: Trinkwasserverordnung (TrinkwV)
  5. Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt): Das deutsche Regelungssystem für Bauprodukte und BauartenErläutert unter anderem, dass die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands maßgeblich sind.